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Europäisches Jahr 2012

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Europäisches Jahr 2012 

Für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 

Das Bild zeigt drei ältere Menschen vor einem computer

(Brüssel) Der Europäische Rat hat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen. Ziel des Europäischen Jahres ist es, die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet. Daher werden die Mitgliedstaaten, ihre regionalen und lokalen Behörden, die Sozialpartner, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft dazu angehalten und dabei unterstützt, ein aktives Altern zu fördern und mehr zu unternehmen, um das Potenzial der rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der Menschen im Alter von Ende 50 und älter zu mobilisieren.

Auf nationaler Ebene erfolgt die Umsetzung des Europäischen Jahres 2012 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als nationale Koordinierungsstelle unter enger Beteiligung der Zivilgesellschaft und weiterer Akteure. Zur organisatorischen Unterstützung der nationalen Koordinierungsstelle ist eine Geschäftsstelle eingerichtet worden, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) getragen wird.

Schwerpunktthemen der Umsetzung in Deutschland sind:

  • Potentiale Älterer für die Wirtschaft: Arbeitswelt und Arbeitsbedingungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels
  • Potenziale Älterer für die Zivilgesellschaft: gesellschaftliches Engagement und Teilhabe älterer Menschen
  • Altersbilder und Altersgrenzen: Abbau von altersbezogenen Klischees und Verankerung eines neuen Leitbildes des aktiven Alters
  • Eigenständiges Leben älterer Menschen durch Anpassungen in den Bereichen Wohnen, Wohnumfeld und Infrastruktur (z. B. innovative Altenpolitik in Kommunen, Verbesserung der Lebensqualität durch Barrierefreiheit und durch die Entwicklung und Verbreitung generationengerechter Produkte und Dienstleistungen)
  • Zusammenhalt der Gesellschaft: Solidarität innerhalb und zwischen den Generationen
  • Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bzw. Pflege und Familie

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